Werden wir Christoph Blocher irgendwann vermissen?

Shownotes

Was auffällig war im Abstimmungs­kampf zur Neutralitäts­initiative: wie alt Christoph Blocher geworden ist.

Dem «Tages-Anzeiger» erzählte er, wie er den Namen der Enkelin vergass. Viele Journalisten bezeichneten die Neutralitäts­initiative als Blochers «letzte Schlacht».

Ist es gut, dass seine Ära endet? Oder werden wir Blocher irgend­wann vermissen?

Darüber reden Angelika Hardegger und Yves Wegelin mit Spezial­gast Carlos Hanimann in dieser Folge des Podcasts «Gute Frage!».

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Hör- und Leseempfehlungen aus dem Podcast:

Host: Elia Blülle, Angelika Hardegger, Yves Wegelin Produktion: Laura Bachmann

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00:00:01:

00:00:06: Werden wir den Christoph Blocher irgendwie vermissen?

00:00:09: Ich werde den Christoff Blocher nicht vermissen.

00:00:12: Ich vermisse ihn auch heute schon nicht und er ist auch nicht präsent in meinem Alltag, und ich glaube das wird sich auch nicht ändern.

00:00:19: Ja, ich hoffe es nicht.

00:00:20: Der einzige Grund, was es gibt dafür, dass ich ihm vermisse, ist, dass jemand übernimmt oder mehrere Leute übernehmen, die die Politik noch mehr gegen Recht ziehen, so wie wir vielleicht heute manchmal George Bush vermissen, angesichts von Trump.

00:00:33: Das wirkt ja inzwischen fast wie ein vernünftiger Staatsmann.

00:00:39: Am Sonntag stimmen wir über die Neutralitätsinitiativen ab.

00:00:43: Es ist eine Abstimmung, bei der Christoph Blocher – er ist inzwischen fünffendachtig – ins Licht gerobt hat.

00:00:49: Etwas vom auffälligsten im ganzen Abstimmungskampf fand ich auch, dass Christoph blocher geworden war.

00:00:55: Er sieht deutlich älter aus als noch vor einem Jahr.

00:00:58: Er erzählt jetzt öffentliche Interviews, wie ihn den Namen seiner Enkelin vergisst ... Neutralitätsinitiative gilt als seine letzte Schlecht.

00:01:08: Ist das eigentlich gut?

00:01:09: Oder werden wir den Blacher irgendwann vermissen?

00:01:11: Ja,

00:01:13: drüben

00:01:15: du!

00:01:17: Über das reden wir in der neuen Folge von Gute Frage an einem Podcast der Republik.

00:01:23: Wir sind die EVEGELIN, Wirtschaftsjournalist bei der Republik.

00:01:26: Ich bin Angelika Hardecker und Elia Blülle, die normalerweise hier ist in den USA auf Reportage.

00:01:33: Darum haben wir heute Carlos Hanimann da.

00:01:37: Herzlich willkommen, Carlos!

00:01:38: Danke für die Einladung.

00:01:45: Carlos?

00:01:46: Du warst schon mal da.

00:01:47: Wir haben darüber diskutiert, wie man kein Arschlach wird.

00:01:51: Und ich erinnere mich, dass am Schluss dieser Folge ein ... Ein Arschlachtest gemacht.

00:01:58: Wo rausgekommen ist, dass Gerlas nicht kenneisen kann.

00:02:02: Darum ist er jetzt noch mal hier.

00:02:04: Obwohl er heute frei hätte und obwohl wir über ... Und jetzt seht ihr euch gerne das aus dem Vorgespräch.

00:02:11: der Alte redet.

00:02:13: Was ist mir irgendwie geblieben?

00:02:15: Wenn sie ja einerseits so ein bisschen böse ist aber auch etwas sehr nächstes finde ich, hat der Alty, wieso sagst du Christoph Blacher den Alten?

00:02:23: Im Morgen habe ich eine Reputage im Blick gelesen, die der Alte Christoph Blocher begleitet.

00:02:29: Auf seiner letzten Schlacht und dort habe ich gemerkt, dass ich mit dem Begriff auch schon ein bisschen Unwohl habe.

00:02:36: Ich habe wirklich gerade schon etwas Mühe, wenn ich das so höre.

00:02:42: Also dass es du selber gesagt hast und ich jetzt an record setze, dass es dich gesagt hast?

00:02:47: Genau.

00:02:48: Es gibt schon eine Geschichte von dem Begriff so.

00:02:50: Erstens klar ist er irgendwie agistisch und so aber das war glaube immer klar.

00:02:55: Aber für den Begriffsherkunft wieso habe ich ihn oft als einfach der alte bezeichnet.

00:03:01: Ich glaube das hätte auch... damit es zu tun, wie präsent der Christoph Blocher früher war.

00:03:04: Es gab eine Zeit, die überall war.

00:03:07: Der Blocher, der Blocher ... Eine unglaubliche Faszination!

00:03:12: Im Journalismus war das wirklich verstörend.

00:03:15: Wie fasziniert man auf den Blocher gelost?

00:03:17: Das

00:03:17: ist bei welchen Jahren?

00:03:19: Moa-Ninzehunderten!

00:03:23: Ich habe zusammen angefangen ab dem Jahr seven, acht.

00:03:28: Und es gab tatsächlich keine Sitzung.

00:03:31: Ohne das Möber Christoph Blocher in einem Deckel war er so omnipräsent.

00:03:38: Herr und Frau Bundesrat,

00:03:40: seit vier Jahren

00:03:41: setzt Christoph blocher jetzt

00:03:42: in der Landesregierung.

00:03:44: Sein Politstil

00:03:45: provoziert für die Konkordanzregierung eine Dauerbelastung.

00:03:50: Was wir in den letzten Wochen erlebt

00:03:52: haben, war der konzertierte Versuch ... Bundesrat Christoph Blocher aus dem Amt zu entfernen.

00:03:58: Überall, da muss man schon sagen... Also in den neunzigen Jahren habe ich jetzt nicht so aktive miterlebt, aber in den Nullerjahren und den Zehnerjahren auch noch.

00:04:07: Und diejenigen, die mir eingestiegen sind im Journalismus, das war halt der Wahlkampf.

00:04:14: Es folgt eine millionenschwere Wahlkampagne der SVP.

00:04:26: Es ist ja so eine ... Es war eine Hildeverheerung, eine Personifizierung der Partei mit dem Christoph Blocher.

00:04:33: Ich bin überzeugt, Bundesrat

00:04:35: Blocher

00:04:36: wird gewählt und vor allem ist es wichtig, dass er wieder gewählt

00:04:40: wird.".

00:04:41: Doch heimlich hat die SP bereits die Sprengkandidatur mit Eileen Wittmar-Schlumpf eingefädelt.

00:04:49: In diesem Sinne erkläre ich Annamen der Wahl.

00:04:58: Herr Blocher,

00:04:59: was sagen Sie?

00:05:00: Meine Generation ist ... Er wurde politisiert durch Christoph Blocher.

00:05:05: In dem Sinne, dass man gar nie eine Schweizer Politik erlebt, ohne dass Christoph blocher nicht noch etwas dazu gesagt hat.

00:05:14: Und in dieser Omnipräsent war er so ein Übervater.

00:05:18: Man sagt ja heute noch der Übervator der Partei, aber es war so eine Überfigur, die überall gestanden ist und ... Er hat ja immer vorgegeben, er sei ein Mann des Volkes.

00:05:29: Das ist zumindest der Zeilig über ihn und dabei sind die Obersteeliten von diesem Land.

00:05:35: Aber wieso denn der Alt?

00:05:37: In diesem

00:05:37: Kontext war es noch der Begriff.

00:05:39: Der Begriff war eigentlich der alte Milliardär vom Herrleberg, der alte milliardär.

00:05:44: Mit dem hat man wirklich versucht, das auszunehmen und zu heroisieren.

00:05:48: Und einfach nur so ... Ah, er ist ein Alte!

00:05:50: Wie man auch über den Vater sagt, der Alte oder meinen Alten?

00:05:54: Ich glaube, es hatte etwas mit dem zu tun, dass man dort so versuchte, ihm diese Macht auszunähen.

00:06:01: Wieso findest du es jetzt problematisch?

00:06:03: oder wieso ist es nicht mehr so wohl?

00:06:04: Mit

00:06:05: diesem

00:06:05: Begriff?

00:06:06: Also, da ist er tatsächlich ganz oben gestanden.

00:06:09: Und ich hatte das Gefühl ... Ich glaube, wenn man so diskriminierende Begriffe verwendet von unten gegen oben, gibt es eine andere Dynamik.

00:06:18: Das Machtverhältnis ist einfach ein anderes.

00:06:20: Man kann sich auch lustig machen über den Christoph Blocher in der Blüte seiner Zeit, weil er so mächtig und zu reich und so weiter ist, wenn er überall ist und sagt, er hat einen Alltag, das sehe ich nicht so als problematisch.

00:06:31: Okay, das ist vielleicht ein Wilder-Take, aber jetzt scheint es sich etwas zu verändern ... dass er tatsächlich auch sehr alt geworden ist.

00:06:41: Ich sehe ihn so, und ich denke, so war es krass.

00:06:43: Er wurde gleich ein altes Mandel.

00:06:46: Also ich habe nicht eine Milde gegenüber dem Alter, weil er wirklich eine verabschuldige Politik gemacht hat und jahrzehntelang das Land mit dieser Politik geprägt hat gegen die Schwachen und gegen die Leute am Rand und unten und gegen den Prekären.

00:07:02: Das war eine sehr meise Politik.

00:07:05: Aber ich hatte trotzdem ... Als Mensch kann ich eine Empathie haben gegenüber älter und altwerder Menschen.

00:07:16: Was in der Reparatur, die ich heute Morgen gelesen habe, darin rauskommt wird auch die ganze Zeit von dem letzten Schlacht oder des letzten Auftritts und seiner letzten Runde, wo der Blocher jetzt noch drei hat geschrieben.

00:07:28: Irgendwie spüre ich einen Sehnsucht heraus, dass es nachher dann endlich vorbei ist mit ihm.

00:07:34: Und da ist man doch ein bisschen zum Obid.

00:07:37: Darum finde ich es noch etwas schwierig, wenn man ihm dann sagt, der Alte.

00:07:40: Ich finde den Begriff der Alti recht treffend immer noch, weil ich mich erinnere an den Alty auf einem Bauernhof.

00:07:48: Der Alty Senior wohnt dort, im Haus nebenan, im Stöckchen und man weiss ... Die Jungen haben zwar übernommen, aber der Alte ist immer noch dort.

00:08:00: Man weiss, er kontrolliert und registriert.

00:08:03: Er sieht alles was passiert und bewertet.

00:08:07: Selbst wenn man gar nicht mehr aus dem Haus geht, ist es einfach immer noch hier.

00:08:12: Und ich glaube ... Das ist die Präsenz, die Christoph Blacher trotzdem heute noch hat.

00:08:20: Eine Überfigur, so wird er ja oft genannt.

00:08:24: Wirkt ja auch nicht, dass sie aktiv ist und handelt.

00:08:26: Für das hat er gar nicht mehr so eine Initiative nassieren und nachher dafür kämpft.

00:08:31: Ich glaube es ist wie der Patriarche in die Autorität, wo die Leute ihm zuschreiben, die immer noch wirken.

00:08:38: Darum finde ich der Alte eigentlich ein guter Begriff.

00:08:41: Wenn du das siehst, kommt mir eine gesellschaftliche Sendungsserie von diesem Medienmogul, was eine Geschichte vom Murder angelehnt ist ... die in der Mitte dieser Familie ist und zu einem Medienimperium aufbaut.

00:08:54: Und dann ist er irgendwann wieder älter, und diese verschiedenen Kinder, die er hat, versuchen ihn quasi sich gegenseitig auszustecken und das zu übernehmen.

00:09:02: Interessant ist schon ... Wo man stirbt, ist er nach wie vor in dieser Serie einfach zentrum von allem.

00:09:10: Eigentlich geht die ganze Geschichte immer nur noch um ihn.

00:09:12: Es dreht sich alles eigentlich um die Person, obwohl sie schon gestorben ist.

00:09:17: Jetzt finde ich eine interessante Frage.

00:09:19: Was wird passieren, wenn er mal stirbt?

00:09:22: Wird sich irgendetwas verändern?

00:09:24: Wie präsent ist er eigentlich?

00:09:26: noch?

00:09:27: nicht einmal in dem, was man macht, sondern eben in den Köpfen dieser SVP?

00:09:32: Das ist ja auch ein bisschen das Zentrum oder der Kern unserer Fragen, die wir

00:09:36: diskutieren

00:09:42: wollen.".

00:09:46: Auf dem Hof von Risch wirkt immer noch auf die Leute, die dort auch auf diesem Hof tätig sind.

00:09:51: Seine Familie oder der Patriarch, der weiterscheinend ... Ich kann nicht in den SVP schauen so gut, dass ich jetzt wüsste, wie sehr der Blocher da drinwirkt.

00:10:00: Aber gegen Aussen ... Die Wirkung des Patriarchs ist ja auf dem Hof der alte Bauer und nicht auf die Stadt zum Beispiel zu mit dem Bild bleiben.

00:10:11: Das heisst... Ich glaube, er hat schon eine Wirkung innerhalb seiner Partei.

00:10:15: Also da gibt es ja auch noch die Tochter, die auch noch dort ist... Aber auf die grosse Politik, auf die weitere Politik weiss ich nicht ob der Blocher wirklich so einen grossen Einfluss hat.

00:10:25: Aber

00:10:25: ich würde behauptet zu diesem Hof, wenn man jetzt unbedingt bei dem Bild bleibt, gehört auch die Ressentwählerschaft.

00:10:34: Das sind wichtige Drissprozenten in der Schweiz.

00:10:36: Ich glaube, vor allem dort in den Köpfen von SVP Weller, hauptsächlich Männern ist Christoph Blacher.

00:10:44: weiterhin eine extrem wichtige Figur?

00:10:47: Ist das

00:10:47: so?

00:10:48: Das bin ich eben nicht mehr so sicher.

00:10:50: Wir sehen es ja jetzt auch mit seinen Initiativen, er hat eigentlich fast ein wenig eigeren Scheide-Initiative, die Neutralitätsinitiativen lassiert, wo jetzt Leute umfragen und zwei Dritte der Stimme wird pach abkehren.

00:11:04: Und ich frage mich schon ... Gestern habe ich zur Vorbereitung all die Videos geschaut.

00:11:09: Ich erinnere mich plötzlich an die Nünze, dass es so wahnsinnig weit weg

00:11:15: ist.

00:11:15: Heute sagen Politikern eine Reiwea-Siege in Uppverlobung.

00:11:19: Ich sage jedes Mal ... Ich habe noch nie gesehen, meine Damen und Herren, dass sich einer verlobt hat mit der festen Absicht nicht zu

00:11:25: raten.

00:11:30: Für sich hat man einen gesagt ... Ja, das ist was sie machen.

00:11:33: Sie hören auf.

00:11:35: Das war der Kampf gegen Goliath von Davy.

00:11:38: Aber er hat sich schliesslich gewonnen!

00:11:41: Ich habe das Gefühl, er hat in diesen neunzig- rund nullerjahren extrem gut funktioniert.

00:11:46: Am

00:11:46: Schleustern haben wir das Bären

00:11:48: oben.

00:11:50: Was hättet noch mehr so?

00:11:51: Die Schweiz und die Welt wieder in Ordnung.

00:11:54: Ich bin

00:11:54: total keine Politikerin.

00:11:57: Überhaupt nicht

00:11:57: und interessiert

00:11:58: mich auch nicht.

00:11:59: Aber was

00:12:00: er sagt, finde ich

00:12:01: einfach.

00:12:02: Er hat Hand und Fuss!

00:12:03: Ich finde ihn ein Politiker, der noch ehrlich ist, den man in Bern noch glauben kann – und nicht wie die anderen sieben Vögel eigentlich in das gleiche Horenblasen.

00:12:12: Er

00:12:12: hätte sich immer so als bodenständiger Schweizer aus dem Pfarrhaus inszeniert, vernünftig argumentiert ... Und irgendjemand ist das ein bisschen aus der Zeit gehalten?

00:12:22: Also ich glaube, dass er heute nicht mehr so wahnsinnig wichtig ist für alle die Wählerinnen, die heute SVP wählen.

00:12:30: Das nämlich die Neuen, die einen Martullo-Blocher haben, aber eben auch bei Leuten wie Roger Köppel oder eigentlich all diese Leute, die in dieser SVP-Umgebung waren, dass sie heute eigentlich viel wichtiger sind als Christoph Blocher.

00:12:43: Also meine Kinder wissen nicht mehr, wer der Christoph Blocker ist!

00:12:49: Das überrascht mich jetzt nicht wahnsinnig.

00:12:51: Aber um doch noch den Gegner zu halten, ich glaube die Köpfe auf vielen SVP-Wählern, insbesondere von der älteren Semester ist es noch wichtig.

00:13:00: Ich glaube man darf auch nicht unterschätzen dass er als jemand, der wieder geht das richtigen wie es gesagt hat gefühlt schon immer hier ist also wirklich immer!

00:13:09: Ich habe nie eine Schweizer Politik kennengelernt ohne ihn.

00:13:16: Auch Patriarch für viele Leute glaube ich eine gewisse Sicherheit ausstrahlt.

00:13:20: Dass sie denken, solange der hier ist, geht jetzt die Welt noch nicht unter.

00:13:24: Sie hat einen Lob gesagt und das finde ich für zu dem was du gesagt hast zur Succession.

00:13:29: Dann nehmen wir den interessanten Fragen.

00:13:31: Was passiert wenn er stirbt?

00:13:33: Was jetzt ehrlicherweise ja morbid ist um das zu fragen aber... Das ist tatsächlich ein Frage wo ich kann!

00:13:38: Was passiert in diesen Köpfen von deinen Wellen?

00:13:43: So etwas wie ein Sicherheitsgefühl wegfallen.

00:13:46: Und wenn ja, wer probiert das auffangen oder noch hat das Bedürfnis zu stillen mit vielleicht auch anderen politischen Ideen?

00:13:54: Vielleicht noch radikalere politische Ideen.

00:13:57: Also gibt es noch so etwas wie Chaos?

00:14:02: Ich glaube, er hat alle Ämter und Funktionen abgegeben.

00:14:07: Alle Leitungsgremien in der Partei.

00:14:09: Und gefühlt habe ich den Eindruck auch seit der Massene Wanderingsinitiative aus dem Jahr hierher.

00:14:15: Hat man ja dann immer gesagt irgendwann, der Blacher geht jetzt dann?

00:14:19: Was ist denn wenn er wirklich aus diesen Gremien zurücktritt und dann kollabiert diese Partei?

00:14:24: Meistens nicht was!

00:14:25: Aber eigentlich ging es nach dem Jahr zum Jahr im Jahr.

00:14:28: Die Partei ist nicht zusammengebrochen, sie ist auch nicht chaos ausgesprochen.

00:14:33: Darum weiss ich nicht, ob dann der Tod von ihm als Person noch so viel ändert.

00:14:42: Also anders wird es sein?

00:14:43: Ich glaube, Chaos ist sicher nichts ausgebrochen.

00:14:45: Aber ich glaube schon, dass es eine solche Zersplitterung gibt, die wir in den letzten Jahren beobachten.

00:14:51: Man hat eine gewisse Kontinuität im Parlament mit ... Mit ihrer Tochter, Martullo Blocher.

00:14:56: Mit Leuten wie Thomas Aschei und Thomas Matheer, die schon so eine gewisse Kontinuität ausstrahlen.

00:15:03: Aber rundherum gibt es Leute wie ein Köppel, das man sagen kann...

00:15:11: wieso ich sage?

00:15:12: Ja, man

00:15:13: kann wirklich sagen, dass es ein wenig übergehebt ist.

00:15:21: Man hat auf der anderen Seite verschiedene Initiativen wie vom Alfred Ghandner, die das Private Equity-Unternehmen haben, wo Versuche politisch Einfluss nehmen.

00:15:31: Wo eigentlich gar kein Amt hat?

00:15:32: der auch schon längst ein politischer Game ist.

00:15:37: Mit dem Chefredaktor, mit dem Guier.

00:15:39: Man hat Organisationen wie die Zinsschütte für Schweizer Wirtschaftspolitik und den Christoph Schaldecker, die eine andere Richtung sind.

00:15:45: Es hat so einen... Wie soll ich sagen?

00:15:48: Ein sehr grosser Vielfalt.

00:15:52: Und das hat sie siedelig.

00:15:53: Genau!

00:15:54: Interessant in diesem Zusammenhang ist ... Vor zwei, drei Tagen hat man ein kleines Video in meine Timeline geschwemmt vom Nebuspalter.

00:16:01: Wer

00:16:01: gegen die Initiative ist, ist gegen die schweizerische Neutralität.

00:16:05: Da gibt es nichts mehr.

00:16:06: Christoph

00:16:06: Blocher in drei Wochen steigen wir ab.

00:16:08: Die Umfragen sind eher schlecht für sie.

00:16:11: Dort ist ein Journalist, Marco Somm, der interviewt dort Christoph Blacher und jetzt Lustig an diesem Video.

00:16:18: Es ist geschnitten in dem Moment ... und Markus Somm im Blocher in Zwort fällt.

00:16:24: Es ist schwer, dass man etwas in die

00:16:25: Verfassung

00:16:26: schreibt

00:16:26: und dann weiss ab und zu ... Weisst es nicht?

00:16:28: Einmal

00:16:29: weiss ich's.

00:16:29: In mehreren

00:16:31: Kriegen zwischen China und Amerika werden wir dort sicher mit den Sanktionen von Amerikanern mitmachen.

00:16:38: Also es ist offensichtlich, man zeigt, dass irgendjemand mir quasi zurecht auszunehmen und sagt, das sei nicht so.

00:16:47: Und das habe ich noch interessant gefunden!

00:16:48: Es war ein bisschen insignal.

00:16:51: Da gibt es gewisse Leute, die so gerne in seinen Fussstapfen würden.

00:16:55: Aber das spricht dafür, dass sie trotzdem tot sind.

00:16:57: Wahrscheinlich wird noch etwas Veränderungen werden.

00:17:06: Eif, du hast ja ... Bevor wir vor dem Mikrofon gestanden sind ... Das ist schon eine leichte Frage.

00:17:12: Werden wir Christoph Blacher irgendwie vermissen?

00:17:15: Ein Schützdarm wird auslösen.

00:17:17: Wieso?

00:17:18: Findest du trotzdem gut diese Frage?

00:17:20: Ja, der Schiedsdorm vielleicht noch zu dem.

00:17:22: Ich glaube mich also ein bisschen missverstaunt, dass wir einen Sendung machen würden über die Frage ob er etwas Gutes in diesem Land hat gebracht und ich glaube tatsächlich aus einer linken aber auch bürgerlichen liberalen Sicht kann man wirklich nur Nein sagen.

00:17:38: Also wie es redet gemacht gegen die Institutionen, das Klima im Land, gegen die Randgruppe.

00:17:43: Du hast es ja schon gesehen, Carlos!

00:17:45: Interessant ist, dass sie genau die Frage aufwirft.

00:17:50: Was kommt nachher?

00:17:52: Und das ist für mich noch ein bisschen ein Rätsel.

00:17:56: Wenn man in den USA schaut ... Ich habe eingangs gesagt, wenn man heute Trump anschaut, wirkt der George Bush wirklich wie einen vernünftigen Staatsmann.

00:18:06: Obwohl er dann zumindest meiner Wahrnehmung eine unglaublich katastrophale Politik gemacht hat mit seinem ganzen Warrant-Terror.

00:18:12: Die

00:18:13: Frage ist jetzt noch schlimmer!

00:18:15: Oder?

00:18:15: Jetzt gilt aber Christoph Blacher für viele.

00:18:19: Das wird immer wieder gesagt, auch von linker Seite als Trump von Trump.

00:18:24: Man sagt er war das Vorbild und hat methodisch vieles vorweggenommen.

00:18:28: Wie kann er gleichzeitig der Busch sein?

00:18:34: Ist missverständlich!

00:18:35: Was

00:18:35: ist das mit den Dragöden unter Falsen?

00:18:42: Karl Marx.

00:18:43: Kannst du mit dir das Zitat ausführen?

00:18:46: Das möchte ich jetzt wirklich

00:18:48: ausfühlen.

00:18:49: Es gibt ja dieses Zitat vom Karl Marx, dass sich eine Geschichte ... Er ist als Dragödie und nachher auch als Farser quasi wiederholt.

00:18:57: Und dann wäre er so gegen den Blokon oder der Busch nach dem Busch, Trump vor dem Trump, der Blokor nach dem Blokorn, dann noch schlimmer als dem, was wir jetzt hatten.

00:19:07: Aber also schlimmer geht es immer so.

00:19:12: Wir können uns einfach gar nicht vorstellen, was noch alles kann kommen.

00:19:15: Es könnte auch Figuren auftauchen und wenn wir jetzt die politische Entwicklung in Europa anschauen, dann ist es ja nicht so, dass es mega hoffnungsvoll wäre.

00:19:23: Von daher ist eigentlich der Verdacht, dass das noch schlimmer werden könnte... Das ist neuligend.

00:19:31: Aber können Sie gleich ein bisschen konkreter werden?

00:19:33: Wie könnte die Zukunft aussehen, wenn

00:19:36: das versteht?

00:19:37: Ganz kurz für Ihre Frage.

00:19:39: Es stimmt schon im Sinn der Christoph Blocher in den Neunzigerjahren ... Ich glaube, es sei auch konsensisch gross gesagt, aber es gibt viele Historikerinnen, die darüber geschrieben haben, dass der Christophe Blocher wirklich in den neunzigen Jahren als Wegbereiter europaweit für ein rechtsnationalismus, rechtspopulismus gibt.

00:19:57: Schon, dass sich heute der Rechtsnationalismus von mir in Europa in den USA sieht.

00:20:02: Wie noch eine neue Stufe ist... ...gesagt vorhin Christoph Blocher ist eher so wie wenn man die Videos anschaut von den neunziger Jahren.

00:20:10: Aus der heutigen Sicht schaut man das an und fragt sich, wieso haben sich die Leute so aufgeregt?

00:20:15: Man ist wirklich wie am Punkt, wo man es gar nicht richtig einordnen kann.

00:20:18: Denn aus der heutiger Warte wirkt alles relativ harmlos.

00:20:22: Was es nicht gewesen war, das wollte ich nicht sagen.

00:20:24: Aber es wirkt aus dieser heutigen Sicht sehr harmlos!

00:20:27: Es wirkt harmlos aber erinnert einen ja auch wirklich mega heute.

00:20:32: Also ich habe eine SRF-Dokumentation geschaut als Vorbereitung auf den Podcast... Ich kann doch sagen, dass du heute wirklich eins zu eins beobachten kannst.

00:20:44: Z.B.

00:20:44: Donald

00:20:45: Trump.

00:20:45: Es gab noch nie

00:20:47: Zeit, in der die Schweiz so bedroht war

00:20:49: in den letzten hundert Jahren.

00:20:51: Nicht voraus, sondern von innen!

00:20:52: Da müssen wir mal wieder zeigen.

00:20:54: Wir stehen zu diesem Land

00:20:56: und sind dafür, Flaggen

00:20:57: zu zeigen.

00:20:58: Dann müssen Sie nicht auf einer Wiese zeigen, wo es kein Mensch ist.

00:21:01: Dass er sich über politische Gegnerinnen

00:21:05: lustig macht ... Frau Koch, sie bräuchte eigentlich einen.

00:21:09: Aber ich war schön ruhig.

00:21:10: Ich

00:21:11: finde das unglaublich.

00:21:13: Es ist unglaublich, wie sie sich bei diesem hat erbrochen.

00:21:16: Wolle ich auch.

00:21:17: Die Kürke-Bahlsgefühle sagt meine Freundin, die redet nämlich immer von mir!

00:21:23: Dass ihr die Aufmerksamkeit ökonomiemassiv beherrscht.

00:21:26: Irgendwo rettet man über eines der Plakate, die sehr viel Ufro ausgelöst haben und seitdem ...

00:21:35: Sieh das Plakat hier?

00:21:38: die wir gewacht haben zur Asylinitiativen.

00:21:41: Wussten Sie, warum sie alles so ausrufen?

00:21:43: gegen

00:21:44: das Plakat?

00:21:45: Weil's

00:21:46: stimmt!

00:21:47: Weil es stimmt hier

00:21:49: schaut den Kriminellen durch

00:21:50: die Schweizer Fahne

00:21:51: durch.

00:21:52: Das ist zeigen wunderschön.

00:21:54: Sie müssen ja nicht meinen, diese Bläge in der Stil, diese blägen die

00:21:58: Worte ... Oder auch so die Personalisierung.

00:22:06: Es gibt einen Journalisten Martin Beglinger, der hat einmal den fantastischen und hochaktuellen Satz geschrieben.

00:22:12: Und das war irgendwie im Jahr seven oder so.

00:22:14: Die Hälfte vom Sockel auf dem Blachenhütstechen bestöchelt aus einem einträchteten Dreck unter dem man ihn begraben wollte.

00:22:24: Das erinnert sich an Donald Trump.

00:22:27: aber ich habe dich unterbrochen und ich wollte vor allem zurückfragen wenn du sagst... Der Rechtsnationalismus, den man an anderen Orten sieht, ist vielleicht schon noch mal anders als das, was der Blacher in den Neunzigerjahren gemacht hat.

00:22:39: Inwiefern?

00:22:41: Ich würde sicher rechnen, dass es eine Kontinuität gibt.

00:22:44: Insofern war Christoph Blocher in den neunzigen Jahren so ein Weg bereiter.

00:22:48: Vor allem seine Diffamierung von Institutionen.

00:22:50: Das Parlament hat er ja als Schwarzbude bezeichnet.

00:22:54: Neben diesen Kontinuitäten ... Ich glaube nicht, dass es einen gewissen Bruch gibt.

00:22:58: Und einer der grössten Brüche, die ich sehe ist Christoph Blocher, war immer in erster Linie Wirtschaftspolitiker.

00:23:05: Man hat zwar immer über sein Kulturkampf geredet aber am Schluss des Tages im Parlament war und hat Steuern gesenkt.

00:23:11: Er hatte Statusgeabengeschränke.

00:23:14: Er hat für die Regulierung vom Arbeitsmarkt gekämpft.

00:23:16: In der Öffentlichkeit brachte er aber grossen Kulturkampfen vor.

00:23:20: Und ich glaube ganz viel rechtsnationalistische oder ... Die populistischen Parteien sind heute nicht mehr so stark in dieser Wirtschaftslogik.

00:23:29: Ich glaube, der Kulturkampf hat sich so fast wie ein bisschen versalbstständigt.

00:23:33: Beim Trump ist es vielleicht noch eher ähnlich wie die SVP im Sinn, dass es dort wirklich auch sehr stark um das Geld geht.

00:23:40: Aber wenn man zum Beispiel auf Frankreich schaut, konessionell, dann ist es halt viel stärker.

00:23:45: einen solchen Kulturkampf und die wirtschaftlichen Interessen ... Viel um einen kleineren Ort.

00:23:50: Manchen Löppen ist nicht so krass im Wirtschaftsestablishment Frank, wie ein Christoph Blocher und die Emanzipierung von dem Kulturkampf vom wirtschaftlichen Rationale.

00:24:01: Ich glaube das ist ein Aspekt, den ich heute sehe, wo anders ist als in den neunzig Jahren.

00:24:07: Carlos, bist du einverstanden dass der Christoph blocher zuerst uns fordert?

00:24:11: der Politiker war und ist.

00:24:14: Er gilt ja ganz vielen als ... Ich würde sagen, viele würden zuerst ein fremder Feind gelten?

00:24:20: Also ich würde insofern widersprechen einem Eif!

00:24:23: dass er nicht als Wirtschaftspolitiker, ich finde den Begriff nicht ganz richtig, weil er ja in erster Linie für sich und seinen Profit geschaut hat.

00:24:32: Und er ist nicht im Sinne ein Wirtschaftspoletiker, der eine Wirtschaftsppolitik für irgendwie andere macht sondern zuerst für sich also eher auch wie Trump zuerst fürs eigene Portemonnaie schaut.

00:24:42: und weil er halt zu einer gewissen Schicht gehört, ist das dann logischerweise kommt es auch anderen zu gut.

00:24:49: aber es ist die erste Politik für sich selber.

00:24:52: Ich glaube, der Blocher gehört ja eigentlich auch nicht zum Wirtschafts-Establishment.

00:24:58: Er ist aufgestiegen und war ein Feind vom FDP-Establishment.

00:25:04: Es spült sich also mit dem Aufschwung des Neoliberalismus auf.

00:25:08: Also er ist einen Abzocker, wenn man so will... Und nicht einer, die von dem alten Geld kommt.

00:25:14: Er hat sich auch aufgeschafft und hat alle irgendwie aufgeschaut.

00:25:18: Aber er ist auch in einem Establishment vorgerückt.

00:25:21: Da gibt es ja den grossen Konflikt zwischen der FDP und der SVP...

00:25:26: Die Weichsinnungen haben sie genannt?

00:25:28: Genau!

00:25:29: Gut das ist noch mal etwas anderes.

00:25:31: jetzt aber wenn wir darüber reden was macht ihn eigentlich aus?

00:25:34: Ist es seine Wirtschaftspolitik oder Unternehmenszenkung von Steuern

00:25:38: usw.?

00:25:40: Oder ist es die Art und Weise, wenn er Politik gemacht hat gegen marginalisierte Gruppen?

00:25:45: Ich glaube ich würde nicht sagen, dass er wirklich nicht im Unterstellen will, dass ein pathologischer Rassist?

00:25:52: überhaupt nicht.

00:25:53: Ich habe das Gefühl, ihm hat der Rassismus eher dient als opportunistische Strategie zum seinen Macht ausweiten.

00:26:00: Es gibt sicher in dieser Partei Leute, wo ich ganz klar sage, sie sind pathologische Rassisten.

00:26:04: Aus justiziablen Gründen würde ich jetzt auch nicht unbedingt nennen.

00:26:08: Wenn Ueli Maurer als Beispiel früher gesagt hat, wenn ich ein N-Wort sage, dann bleibt die Kamera auf mir.

00:26:17: Dann sagt er das nicht, weil er schwarze Menschen verrechtlich machen will.

00:26:22: Sondern dann sagt er es, weil der Weißkamera bleibt auf ihm.

00:26:25: Das war eine opportunistische Strategie und diese hätte Blocher perfektionieren können.

00:26:30: Also Rassismus als Mittel zum Zweck würden Sie argumentieren?

00:26:34: Es hat eine gewisse Rationalität.

00:26:38: Die Finderfindlichkeit hat immer dazu dient, dass man sich die Mehrheit holt um wiederum eine gewissen Wirtschaftspolitik durchzusetzen, die man wollte.

00:26:48: und die Emanzipierung des Kulturkampfes ist genau das, was ich bei einem Köppel oder einem Glarner sehe.

00:26:54: Sie haben keinen Plan von Wirtschaftspolitiik, sie versteht es nicht, interessiert sie nicht ... Die sind quasi nur noch in diesem Kulturkampf.

00:27:02: Sie sehen wirklich das Abenland, wo man beschützen muss und das ist etwas das, was ich sage.

00:27:08: Werden wir uns irgendwann mal ab dem Loch zurücksehen?

00:27:11: Vielleicht ja, wenn der Kulturkampf sich wirklich völlig emanzibiert und ich sehe es als viel grössere Gefahr noch, als wenn sie eine gewisse ökonomische Logik bleibt!

00:27:22: Ich glaube dort geht's wirklich darum, Ressentiments abzuholen ... Sie haben in den neunzigen Jahren auch die Leute von ganz rechts aus, also rechtsextremen, an diese Partei erlangen.

00:27:32: Insofern gibt es nur noch die Wand von der SVP.

00:27:38: Man hat wie ein öffentliches Jahr etwas Abstand markiert, Anfang des neunten Jahres zu den Neonazi-Gruppen, die in der SVP auf mehr Schufe taucht sind und irgendwie randaliert haben.

00:27:48: Aber eigentlich hat man sie aufgenommen.

00:27:50: Es ist so eine Doppeldinge.

00:27:51: So einen Dogwistling zu denen sagen wir ja auch kommen zu uns und gleichzeitig etwas Abständen markieren.

00:27:57: Das war eine Strategie, diese aufzunehmen, damit man eben auch eine gewisse Politik machen kann.

00:28:03: Also eine Wirtschaftspolitik, die der eigenen Interesse dient?

00:28:07: Es bleibt aber nicht nur beim Rassismus.

00:28:10: Ich würde sagen, die ganzen Politiken auch gegen marginalisierte Gruppen wie ... ... war es in den Jahr- und Trüben.

00:28:18: Christoph Blocher hatte das Interview im Tagesanzeigen.

00:28:21: Da waren sie noch gegen Mutterschaftversicherung und Erhöhung des Rentenalters.

00:28:28: Jetzt mit dem Interview fangen Sie dann an zu darüber reden über die EIV.

00:28:32: Dann sagt ein Großteil der Invalidität ist die Schein-Invaliditet Manche wollen gar nicht mehr gesund werden.

00:28:38: Es war einfach so der Start von einer Kampagne gegen die sogenannte Schieneimfallide.

00:28:45: Ich meine nur schon, man muss sich mal vorstellen was eigentlich so wie viel Verrechtlichmachung in dem Begriff drinsteckt und so hätte ich ... Ich habe immer wieder neue Gruppen genommen, die sie angreifen konnten.

00:28:58: Es war immer ein Treten von oben gegen Abend.

00:29:00: Es geht gegen die E-V-Empfänger, es geht gegen Sozialhilfeempfänger und Ausländerinnen.

00:29:06: Es ging gegen Asylsuchende, es ging gegen Frauen ... Also, es ist immer eine solche Trete aus einer Machtposition gegen Abend so.

00:29:15: Und ich glaube, das finde ich auch am Blocher, also vorab schonenswürdig.

00:29:20: Seine Schwester Judith Giovanelli Blocher, die hat das in einem Interview gesagt.

00:29:25: In der Wurz hat sie gesagt, dass ist das Allerschlimmste an meinem Bruder.

00:29:30: Seien verächtlich machen Andersdenken

00:29:32: da.".

00:29:32: Und ein Bruder von Christoph Blocher?

00:29:34: Er wurde Historiker und Giphenasiallehrer geworden.

00:29:38: Er sagte mal, es wäre eine Hege für sich beide aus dieser Jugend oder Kindheit im Pfarrhaus mit ... Das waren elf Kinder am Riefall.

00:29:50: Es gab wirklich keinen Weg in die Schweiz von den Sechzigern, die sie in Bewegung waren.

00:29:57: Das war jetzt, wo z.B.

00:29:59: Frauen Stimmrecht bekommen haben.

00:30:00: Das ist eine Schweiz, die sich sehr verändert hat.

00:30:03: Und ich glaube, dass es nun kommt, weil ich schon finde ... Es ist mir ein bisschen zu materialistisch, dass das Argument von er ist vor allem industriell und er macht alles aus seinem eigenen Nutzen.

00:30:16: Ich finde schon Kultur ist in der Anfang massiv wichtig sein für mich.

00:30:20: Nein, da bin ich völlig einverstanden.

00:30:23: Ich glaube, ich mache den Punkt so plakativ, weil ich glaube, dass dieser Punkt in der öffentlichen Wahrnehmung ... dass er extrem untergeht.

00:30:31: Wenn man ihm zulässt, natürlich ... Er war eine zu tiefste überzeugte Mensch in dem, was er sagt.

00:30:41: Manchmal gibt es gewisse Berechnungen und Intuitionen, manchmal hand-in-hand.

00:30:46: Es ist nicht zentro oder zanger, sondern beides.

00:30:50: Du hast recht!

00:30:51: Nein!

00:30:59: Reden wir doch noch mal schnell und vielleicht zum Abschluss über das Personal, was könnt ihr folgen?

00:31:05: Du weißt, was

00:31:06: z.B.'s

00:31:07: Szenario aufbracht hat, dass eine rusche Köppel könnte schlimmer sein als ein Christoph Blacher, also jemand, der die Partei vielleicht geistig führt.

00:31:19: Warum?

00:31:19: Ich glaube, das ist das, was ich am Anfang gesagt habe.

00:31:21: Die gewisse wirtschaftliche Rationalität begrenzt den Kulturkampf neumendurch auch ein bisschen.

00:31:28: Man weiss nicht so weit, dass es wirklich im Schloss der Wirtschaft schadet.

00:31:32: Das, was man heute sieht in den USA, hat uns gefühlt, dass dieser Kulturkampf sich so emanzipiert, dass er Trump eigentlich am Land vielleicht nicht selbst, aber am Land wirtschaftlich schadete.

00:31:45: und ich glaube, wenn die ... die wirtschaftliche Rationalität wegfällt, dass man in eine Welt kommt, wo es noch schwieriger wird.

00:31:53: Ein Koppel, der plötzlich einen Boot in die Hand gibt ... Was bedeutet das für die Schweiz?

00:31:58: Ich glaube, das kann nicht einmal im bürgerlichen Interesse der Schweiz sein!

00:32:02: Wir könnten abgefragt werden, ob es überhaupt ein Nachblacher gibt oder ob er seine Tachter installiert hat.

00:32:09: Ja, da ist ja eigentlich das... Wir fragen uns, ob er überhaupt vorbei ist.

00:32:15: Ich meine aus der politischen Gremie ist er ja schon ausgetreten und trotzdem ist er irgendwie noch präsent.

00:32:21: Eines Tages wird er sterben und er wird trotzdem präsend sein, weil seine Tochter schon da ist und sie macht ihre Politik weiter.

00:32:28: Also einerseits im Parlament aber sie tritt auch in die Fussstapfe von ihrem Vater.

00:32:34: In dem Sinne, dass er mit ihm eine Partei in Südafrika geschäftet hat kürzlich bei uns gezeigt hat, ebenfalls in Russland geschäftet.

00:32:46: In diesem Sinn gibt es dort auch eine Kontinuität, eine familiäre Kontinuität mit Unrechtsregimes zu zusammenarbeiten.

00:33:00: Die Frage ist ja, was wir gestellt haben.

00:33:02: Werden wir den Christoph Blacher irgendwie vermissen?

00:33:04: Vermissen ist ein grosses Wort und das gebe ich zu.

00:33:07: Und da gibt's etwas, die noch vielleicht vermissen könnte als politische Person.

00:33:14: Ich habe es vorhin gesagt, ich sah eine solche Ausschnitte aus dem Fernsehen aus den neunzigern Jahren.

00:33:19: Und das wirkt so fast so ein bisschen wie ... naiv!

00:33:22: Das wirkt alles gar nicht so bedrohlich und ich glaube der Blocher hatte schon eine gewisse Leichtigkeit, die es heute wie nirgendwo gibt.

00:33:29: Also ich glaube ganz viele rechtsnationale Krise haben eine gewissen Schrillheit, eine gewissige Aggressivität in diesem Rechtspopulismus in den Neunzigerjahren noch nicht so herrscht als heute.

00:33:41: Ja... Ich erinnere mich an eine halbe Skuitleitagung, in der ich war.

00:33:48: Das geht jetzt zusammen und treffe von der Zürcher SVP.

00:33:53: Dort ist auf Blocher wie immer ein Red gehalten.

00:33:56: Wenn ich mich richtig erinnern habe, war das noch im Jahr zehntausend, wo er schon aus den Gräben zurückgeteilt hat.

00:34:01: Er war eigentlich nicht mehr so präsent als auch schon.

00:34:07: Er hat aber dort eine Rede gehalten.

00:34:10: Ich habe ihn bei dieser Rede beobachtet und ich habe gemerkt, wie er auch während der Rede ... sich immer mehr so erregt hat, dass sie sich wirklich aufgeladen und aufputscht.

00:34:22: Und dann war die Rede fertig.

00:34:24: Dann gab es den tosende Applaus in diesem Saal von dem Albesgütli Schützenhaus.

00:34:31: Er ging von dieser Bühne ab und war verschwitzt und total aufpatscht.

00:34:38: Er schlägt seine Lippen die ganze Zeit ab.

00:34:43: Ich finde, da gab es schon eine Aggressivität drin, die ich eigentlich etwas beängstigend gefunden habe.

00:34:50: Das wird ihn nicht vermissen!

00:35:02: Das war die neuste Folge des Republik Podcasts.

00:35:05: Gute Frage.

00:35:06: Der Podcast für alle, die genug haben für einfache Antworten.

00:35:09: Diskutiert haben Carlos Hennemann, Yves Wegelin und ich, Angelika Hardecker produziert hat der Podcast Laura Bachmann.

00:35:17: Alle Empfehlungen und im Podcast erwähnte Artikel finden ihr in den Show Notes.

00:35:22: Ihr könnt diesen Podcast abonnieren auf Spotify, Apple, wo immer ihr Podcasts lasst.

00:35:27: Und natürlich sind wir dankbar wenn er uns Freundenfamilien bekannten weiteren empfehlen.

00:35:33: Rückmeldung schreibt gerne audioatrepublik.ch oder per Sprach- oder Textnachricht

00:35:46: an.

00:35:47: Das ist ja auch bei der Litze.

00:35:49: Oh je, es geht in

00:35:50: mir!

00:35:50: Es gibt einen Blachen auf dem Podest und nichts passiert.

00:35:55: Yay!

00:35:57: Okay, sind er bereit?

00:36:00: Ich, Carlos werden wir den Christoph Blachen irgendwie vermissen.

00:36:09: Okay, dann können wir das am Tag

00:36:12: machen.

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